Hofmann die Kompetenz!
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Hängekorbprinzip: > reduzierte Dichtungslänge > geringe Energieverluste > optimale Temperaturgleichmässigkeit
Daten: > 3 Öfen > optimierte Beschickung > Kühleinrichtung
Technische Daten: Anwendungsbereich: Flugzeugindustrie Charge: Aluteile Temperatur: 100°C bis 600°C Chargenabmessungen: 1250x1500 mm Chargengewicht: bis 400kg
Weichglühanlage
Anlagenbeschreibung: In einer äußerst kurzen Konzept- und Planungsphase wurde die Anlage exakt auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt. Die Anlage, bestehend aus drei baugleichen Öfen, wird zum Weichglühen und Auslagern von Aluminiumbauteilen verwendet. Ein wichtiger Punkt für den Kunden war die sehr gute Temperaturgleichmässigkeit. Damit diese Anforderung bestmöglich erfüllt werden konnte, wurde im Bereich der Ofentür und Chargierung ein völlig neuer Weg beschritten. Bei üblichen Herdwagenöfen stellt die Abdichtung des Wagens und der Ofentür ein großes Problem dar. In diesem Fall wurde der Herdwagen durch ein Hängekorbsystem ersetzt, dadurch war es möglich die Dichtungslänge optimal zu reduzieren. Es befindet sich nur noch im Bereich der Ofentür eine Doppeldichtung, bestehend aus einer Weichdichtung und einer Keramikfaserdichtung. Um eine bessere Ofendichtheit garantieren zu können, wird die Ofentür mittels 4 pneumatischen Spannvorrichtungen angepresst. Damit konnte die geforderte Temperaturgenauigkeit von +/- 2 °K erreicht werden. Diese Konstruktion bietet jedoch noch weitere Vorteile, so sind beispielsweise keine Fundamentarbeiten notwendig, da die Anlage ohne Bodenschienen auskommt. Die Beladung des Hängekorbes ist in ergonomischer Weise möglich. Jeder Ofen ist mit einer automatischen Ausfahreinrichtung ausgestattet, die Fahrbewegung wird durch einen sicherheitsgerichteten Laserscanner überwacht und falls nötig gestoppt. Der Ofen ist in 2 Heizzonen geteilt. So kann der erhöhte (nicht zu vermeidende) Temperaturverlust im Bereich der Ofentür bestmöglich kompensiert werden und die gleichmäßige Erwärmung des gesamten Chargenraumes garantiert werden. Der Ofen arbeitet im Querluftbetrieb, d.h. die Luft durchströmt den Ofeninnenraum horizontal. So kann eine optimale Durchströmung der einzelnen Etagen des Hängekorbes gewährleistet werden. Die Hochleistungslüfter werden mit je einem Frequenzumformer angesteuert, so kann im Haltebetrieb ein Überhitzen bestmöglich vermieden werden. Um auch im Kühlbetrieb eine hohe Temperaturgenauigkeit und Verteilung zu erreichen, ist der Ofen mit einer eigenen Luftmischkammer ausgerüstet. In diesem Raum wird die zugeführte Frischluft mit der Prozessluft vermischt und erst nach einem Durchmischungsvorgang in den Chargenraum geleitet. Damit ist ein geregeltes Abkühlen der Charge gewährleistet. Damit die Charge auch definiert, d.h. mit einem einstellbaren Temperaturkoeffizienten, abgekühlt werden kann wird die pneumatisch betätigte Zuluftklappe stetig angesteuert. Um den thermischen Verlust im Bereich der Abluftklappe so gering wie möglich zu halten ist jede Klappe doppelt (Innen- und Außenklappe) ausgeführt. Weiters wurde der Abluftschacht isoliert, um bestmögliche Anschlussmöglichkeiten an ein bestehendes Abluftsystem zu schaffen. HOFMANN versteht es auch den oftmals sehr rauen Betriebsbedingungen gerecht zu werden. So heben sich die Öfen durch Ihre äußerst robuste Schweiß- und Schraubkonstruktion von anderen Anbietern ab. Damit die strengen Normen und Auflagen in der Luftfahrtindustrie eingehalten werden können, ist die Anlage mit einem umfangreichen Archivierungs- und Dokumentationssystem ausgerüstet. Jede Temperaturzone wird mit vier Thermoelementen überwacht und vermessen. Sämtliche Messwerte werden in der Regelung verwendet und dynamisch zu einem Temperaturabbild des Ofens umgerechnet. Die Steuerung entscheidet automatisch ob auf den Maximalwert oder Mittelwert geregelt wird. Dadurch kann, bei optimaler Sicherheit gegen Temperaturüberschwingen, eine hohe Genauigkeit im gesamten Chargenraum erzielt werden. Weiters ist jedes der 4 Thermoelemente mit einer Zusatzbohrung zur Referenzmessung ausgestattet. So kann jederzeit (auch während des Betriebes) ein Referenzfühler neben dem zu prüfenden Temperaturfühler eingeführt werden und so die Übereinstimmung der Messwerte kontrolliert werden. Auch im Zusammenhang mit Wartungs- und Servicefreundlichkeit haben HOFMANN Wärmebehandlungsanlagen einiges zu bieten. Beispielsweise ist die elektrische Heizeinrichtung untergliedert in einzelne Heizrohre von langer Lebensdauer, welche bei Bedarf einzeln von außen gewechselt werden können. Alle Anlagenkomponenten werden ausreichend, mit entsprechender Sicherheit, dimensioniert. Schon bei der Konstruktion wird darauf geachtet, dass alle Anlagenteile, welche regelmäßig gewartet werden müssen, so angeordnet werden, dass sie vom Wartungs- und Instandsetzungspersonal leicht zugänglich sind. Bei dieser Wärmebehandlungsanlage hat HOFMANN Wärmetechnik gemeinsam mit dem Kunden die gestellten Anforderungen optimal in Lösungen umgesetzt.
Anlagenschema: Luftumwälzsystem: Damit die hohen Anforderungen an die Temperaturverteilung erfüllt werden können, ist der Chargenraum in zwei Heiz- und Lüfterzonen aufgeteilt. Die Luftführung wurde auf optimale Umströmung der Charge ausgelegt. Mit einstellbaren Luftleitblechen kann eine Feinjustierung durchgeführt werden. Kühleinrichtung: Jede Zone ist mit einem Zu- und Abluftsystem ausgestattet. Die kalte Frischluft wird in einer eigenen Mischkammer mit der heißen Ofenluft vermischt. Damit kann auch im Kühlbetrieb höchste Genauigkeit bei der Temperaturverteilung erreicht werden. Regeltechnik: Der Wärmebehandlungsofen arbeitet mit zwei getrennt regelbaren Temperaturzonen. Jede Zone wird mit vier Thermoelementen vermessen. Die Regelung berücksichtigt die Temperaturspreizung und wechselt dynamisch den aktuellen Regelfühler und kann damit speziell auf den Aufheiz- und Haltevorgang reagieren. Wärmebehandlungsöfen: Die Anlage ist mit drei Wärmebehandlungsöfen ausgestattet. Die Chargierung erfolgt per Hand in ein Hängekorbsystem. Durch die spezielle Luftführung im Chargenraum wird eine optimale Temperaturverteilung beim Aufheizvorgang, sowie beim Halteprozess erreicht. Chargiersystem: Jeder Wärmebehandlungsofen ist mit einem eigenen Hängekorbsystem ausgerüstet. Die Vorteile des Hängesystems liegen in der guten Zugänglichkeit bei der Chargierung und der effektiven Abdichtung des Chargenraumes. Es ist keine umlaufende Bodendichtung notwendig. Weiters fallen keine Fundamentarbeiten an, da kein Schienensystem verwendet wird. Automatisierungssystem: Um maximale Verfügbarkeit der Wärmebehandlungsöfen zu gewährleisten, ist jeder Ofen mit einem eigenen unabhängigen Bediensystem ausgestattet. Zur Archivierung und Datenerfassung ist die Anlage mit umfangreicher Auswertesoftware ausgerüstet. Sämtliche Parametrierungen und Eingriffe können an diesen PC's durchgeführt werden.
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